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Geburtstage im August

01. Dennis Kick (25)
02. Mezut Akbuga (19)
02. Cedric Albat (11)
03. Max-Phillip . (13)
05. Nico Heinrich (17)
05. Nico Heinich (17)
06. Raffael Weber (31)
07. Friedhelm Me.. (67)
09. Hans-Georg H.. (55)
10. Leon Markner (18)
10. Matthias Sza.. (20)
11. Dominik Nölle (13)
12. Jannick Pieta (21)
13. Julian Grass.. (19)
13. Simon Gehlen (17)
13. Jesse van de.. (18)
14. Riad Krueziu (15)
14. René Anhäuser (23)
15. Thorsten Str.. (46)
15. Emirhan Uzun.. (17)
17. Jan Gries (24)
17. Sihali Kacar (20)
18. Joshua Maik .. (16)
20. Florian Wirths (29)
20. Tobias Mehlm.. (19)
20. Fabian . (13)
21. Christian Me.. (24)
22. Paul Kramer (19)
22. Dominik Ley (26)
23. Dennis Krämer (20)
23. Volker Salz (49)
24. Dennis Weber (23)
24. Andreas Hafke (23)
25. Marcus Kopp (14)
27. Lothar Kick (52)
28. xxx xxx (14)
28. Laura Weißen.. (14)
28. Marlon Klein (19)
29. Sven Holl (26)
29. Nicolas Girn.. (19)
29. Philipp Ehls.. (19)
31. Cedrik Leko (11)
31. Leon . (13)
31. Michael Bung.. (29)

Historie

Die HisTORie der SG DJK Neustadt/ Fernthal

Im Herbst des Jahres 1992 begannen Gespräche darüber, neben der Jugendspielgemeinschaft auch im Seniorenbereich eine Fusion zwischen den Sportfreunden Neustadt und der DJK Fernthal einzugehen. Nach vielen Sitzungen, insbesondere nach der Klärung des Spielortes und des Namens, kam es, nach der Vertragsunterzeichnung durch die beiden 1. Vorsitzenden Manfred Marzinzik und Jürgen Stopperich im Frühjahr 1993, zu Beginn der Spielzeit 1993/94 zu diesem Zusammenschluss. Die DJK Neustadt/Fernthal startete mit 5 Seniorenmannschaften (Rekord im Fussballverband Rheinland) in die Saison (DJKI Kreisliga A, DJKII Kreisliga B, DJKIII Kreisliga C, DJK IV und DJK V Kreisliga D). Dem Vorstand der ersten Stunde gehörten folgende Personen an:
Jürgen Stopperich (1. Vorsitzender), Norbert Weber (2. Vorsitzender), Willibert Hähn (Geschäftsführer), Manfred Ley (1. Jugendleiter), Gerd Lissen (2. Jugendleiter), Uwe Salz (1. Kassierer), Rainer Zimmermann (2. Kassierer), Bernd Hähn (Zeugwart) und Gerd Prassel (Pressewart).

Das erste Meisterschaftsspiel der neugegründeten SG DJK Neustadt/ Fernthal, die von Spielertrainer Volkmar Wollny angeführt wurde, fand am 14.08.1993 bei der SG Malberg/ Niederbreitbach statt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Partie auf dem schönen Rasenplatz mit 3:2 gewonnen. Zum ersten Heimspiel gegen den FV Rheinbrohl kamen 300 Zuschauer um die neue Kombi zu unterstützen. Ingesamt konnte die Premierensaison 93/94 nach anfänglichen Startschwierigkeiten auf einem guten 5. Platz beendet werden. Der sportlichen Höhepunkt gelang der zweiten Mannschaft mit dem Gewinn des Kreispokals, als man auf heimischem Geläuf den VfL Oberlahr/Flammersfeld mit 4:1 bezwingen konnte. Der dritten Mannschaft startete dagegen eine fulminante Aufholjagd: Nach der Winterpause holte man 17:1 Punkte in Folge und konnte sich noch auf einen Relegationsplatz retten. Durch einen 2:0 Sieg im Entscheidungsspiel gegen den SV RossbachII wurde die Relegation sogar vermieden und man blieb in der Kreisliga C.

Die Spielzeit 94/95 begann mit einem Schock: Torwart Wolfgang Rauth hatte in der Vorsaison 14 Spiele mit einem Pass absolviert, auf dem ein falsches Geburtsdatum eingetragen war. Laut Statuten des FV-Rheinland war der Akteur in diesen Begegnungen nicht spielberechtigt, die Punkte, die die DJK in diesem Zeitraum geholt hatte, sollten uns nun aberkannt werden. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die erste Mannschaft aus der Kreisliga A zwangsabsteigt, genau wie die zweite Mannschaft von der B- in die C-Klasse und die dritte Mannschaft von der C- in die D-Liga. Entwarung dann Ende September. Nach der Kreis- und Bezirksspruchkammer entschied sich auch das neutrale Schiedsgericht dafür, die Klage des FV Rheinbrohl, deren zweite Mannschaft durch einen möglichen DJK-Abstieg in die Kreisliga A hätte aufrücken können, abzuweisen. Da die neue Saison schon zuweit fortgeschritten war, hies es in der Urteilsbegründung, könne nur so die Sicherstellung des Spielbetriebs gewährleistet werden.
Auch sportlich begann diese Saison turbolent: A-Jugend Trainer Helmut Hecking beerbte Volkmar Wollny als Coach der ersten Mannschaft. Die ersten vier Spiele, die alle auswärts bestritten werden mussten, wurden verloren, hinzu gesellte sich enormes Verletzungspech, sodass man die gesamte Hinrunde auf den Abstiegsplätzen rangierte. Im Jahr 1995 startete man noch eine Aufholjagd und wurde als beste Rückrundenmannschaft schließlich 6.

Die Runde 95/96 konnte von der ersten Mannschaft gänzlich ausgeglichen gestaltet werden. Mit 10 Siegen, sowie 10 Niederlagen landete man am Ende auf Platz 7 von 14.

Die Saison 96/97 zählte ebenfalls zu den ruhigeren in der Geschichte der DJK. Nach soliden Leistungen fand man sich im Endclassement auf Platz 5 wieder. Dennoch entschloss man sich nach 3 Jahren die Zusammenarbeit mit Helmut Hecking (vorerst) zu beenden und einen neuen Weg zu gehen.

Mit Spielertrainer Johannes Hammelstein sollte die bislang sportlich erfolgreichste Zeit der DJK beginnen. Doch die Spielzeit 97/98 startete mit einem Kuriosum, die laut Rhein-Zeitung „gute Chancen besitzt, Aufnahme im Guinessbuch der Rekorde zu finden“: Gegen die ersten drei Meisterschaftsspiele der ersten Mannschaft wurde vom Gegner Protest eingelegt (!), und dies jeweils aus völlig verschiedenen Gründen und ohne eigenes Verschulden.
Spiel 1: Das erste Spiel der Saison bot auch so schon genügend Brisanz. Der Gegner hies ausgerechnet der vom Ex-Coach Helmut Hecking trainierte SV Windhagen. Das (Vor-)Spiel wurde mit 4:2 gewonnen, wobei Goalgetter Norbert Weber sein 200. Kreisliga A-Tor erzielte. Das Nachspiel beschäftigte dann tagelang den Lokalsport der RZ, sowie die Kreisspruchkammer. Der SV Windhagen gab zu Protokoll, dass der Schiedsrichter anstatt einem Betreuer des SVW, seinem 7-jährigen Sohn die Linienrichterfahne gab, und durch dessen Fehlentscheidung einen Treffer der DJK begünstigte. Zudem soll der Unparteiische einen Windhagener Akteur in der 86. Spielminute mit beiden Armen niedergestreckt haben, sodass dieser mit einer blutigen Nase das Spielfeld verlassen musste. Die Windhagener spotteten anschliessend süffisant ob der Leistung des Referees: „Er hatte einige BLECK-outs...!“
Spiel 2: Das erste Auswärtsspiel der Saison führte die DJK zur TuS Niederahr. Hier konnte man wiederum sportlich überzeugen und die Westerwälder mit 5:2 in die Knie zwingen. Doch auch der TuS legte Protest bei der Kreisspruchkammer ein, da der angesetzte Schiedsrichter zunächst nicht erschien und somit der herbeigerufene Feuerwehrschiedsrichter die Begegnung anpfiff. In der 7. Spielminute kam dann der ursprünglich angesetzte Referee, griff in einer „vehementen Manier“ in das Spiel ein und führte es auch fort. Dies bedeutet allerdings ein Vergehen gegen die Statuten des FV Rheinland und zog somit einen Protest der geschlagenen Niederahrer nach sich.
Spiel 3: In einer englischen Woche empfing die DJK zum dritten Spiel die SG Daufenbach/ Puderbach. Das Spiel hätte eigentlich am 7. September stattfinden sollen, doch die DJK beantragte vor der Saison ordnungsgemäß eine Spielverlegung. Dieser wurde auch vom zuständigen Spielleiter stattgegeben, doch der Funktionär vergaß, die Gäste fristgerecht zu informieren. So traten diese nur widerwillig und unter Protest zum Spiel in Fernthal an.

Drei Proteste gegen die Spiele der DJK in den ersten drei Partien erregten den damaligen Geschäftsführer Wilibert Hähn so, dass er der RZ zu Protokoll gab: “Nicht die Verbandsverantwortlichen und Schiedsrichter, sondern die Vereine, die eigentlich mit uns auf einer Treppe stehen müssten. Mannschaften, die uns belästigen, ohne dass wir in irgendeiner Form etwas dafür können und uns zwingen, mit der Gerichtsbarkeit auseinanderzusetzen. Diese Zeit können wir bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit im Verein besser einsetzen.“ Erhebt jemand Einspruch?
Die Einsprüche von Windhagen und Daufenbach wurden damals jedenfalls abgeschmettert, das Spiel in Niederahr musste wegen Ungereimtheiten mit den Schiedsrichtern wiederholt werden.
Sportlich verlief die Spielzeit durchwachsen. Die Saison wurde auf dem 7. Platz beendet, allerdings erreichte die Mannschaft das Kreispokalendspiel in Rossbach. Hier traf man ausgerechnet auf die heimische SG Rossbach/ Verscheid, die nicht nur Ligakonkurrent waren, sondern die Übermannschaft der Saison, die am Ende verdient in die Bezirksliga aufstieg. Vor 400 Zuschauern hatte man wie schon im Ligaalltag das Nachsehen und verlor mit 0:2. Trotzdem war dies keine Schande, da die Rossbacher schon damals über Spieler wie Maur, Poyatos, Weidenbrück, Lesum, di Ludovico und Stoffels in ihren Reihen verfügten. Grosse Ehre wurde den Sportskameraden Wilibert Hähn und Karl Birnbach zu teil. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz um den Fussball erhielten sie die Verdienstnadel des DFB.

Die (mittlerweile zweit-) erfolgreichste, war die Spielzeit 98/99. Vor dem letzten Spieltag ergab sich folgendes Tabellenbild: 1.Platz FC Waldbreitbach 49 Punkte, 2.Platz DJK Neustadt/ Fernthal 48 Punkte. Am alles entscheidenden letzten Spieltag konnte die DJK den SV Windhagen mit 2:1 besiegen, doch zur Meisterschaft sollte dies nicht reichen. Gegen das Waldbreitbacher Duo Rolf (Trainer) und Tommy Kahler (Torjäger), der im letzten Spiel in Feldkirchen alle 4 Treffer zum 4:1 Sieg beisteuerte, war man letztendlich machtlos. Für uns blieb jedoch die Relegation zur Bezirksliga mit drei „Endspielen“. Die erste Begegnung führte die DJK in den Rhein/Lahn-Kreis zur SG Holzappel. Hier zeigte sich die jahrelange Bezirksligaerfahrung der Gastgeber und man unterlag mit 0:3. Im anschliessenden Heimspiel wollte man Wiedergutmachung und die Löwen boten eine deutliche Leistungssteigerung gegen den TuS Katzenelnbogen. Die 1:0 Führung wurde wegen einer vermeindlichen Abseitsstellung nicht anerkannt, stattdessen fing man sich in der 87. Minute einen Konter zum 0:1 Endstand. Im letzten Spiel gegen die SG Fehl-Ritzhausen, dass auf neutralem Platz in Maischeid ausgetragen wurde, stand man mit dem Rücken zur Wand. Die DJK setzte alles auf eine Karte, doch auch dieser Schuss ging nach hinten los und man verlor auch das dritte Relegationsspiel mit 1:2.

Nach dieser furiosen Saison begann die Runde 99/00 äusserst schleppend – ein Phänomen, das viele Mannschaften nur allzu gut kennen. Die ersten vier Begegnungen wurden vergeigt, dann kam man jedoch besser in Schwung und konnte die Spielzeit doch noch im unteren Mittelfeld beenden. In der Winterpause gab „Hennes“ Hammelstein bekannt, dass er nach der Saison den Verein verlassen würde.
Toller Erfolg für die A-Jugend: In einer spannenden Aufstiegsrunde konnte sich das Nachwuchsteam um Trainer Fred Tullius zunächst die Kreismeisterschaft sichern, und anschließend mit einem Heimsieg gegen die JSG Linz vor 180 Zuschauern auch den Aufstieg in die Landesliga.

In der Spielzeit 00/01 versuchte der neue/alte Trainer Helmut Hecking viele junge Spieler an die erste Mannschaft heran- und ein neues Spielsystem einzuführen. Leider stellte sich nicht der gewünschte Erfolg ein, sodass Hecking im März 2001 sein Amt zur Verfügung stellte. Mit Norbert Schröder erklärte sich ein alter Bekannter bereit, den Trainerposten bis Saisonende zu übernehmen. Schröder, der unter anderem Scout vieler Bundesligavereine ist und als Co-Trainer von Eintracht Trier 1998 nur knapp das DFB-Pokalfinale verpasste, startete eine „Serie“ und das Abstiegsgespenst war schon bald aus Neustadt und Fernthal verflogen. Im April gelang ein 2:1 Erfolg auf der Rodenbacher Alm, wo zuvor zwei Jahre lang kein Team mehr gewinnen konnte – genau das Geburtstagsgeschenk, dass sich Abteilungsleiter Willibert Hähn zu seinem 50. gewünscht hatte. Getragen von einer Erfolgswelle erreichte die erste Mannschaft auch das Endspiel des Kreispokals in Niederbieber. Dort musste man sich allerdings der gastgebenden SG Niederbieber/Segendorf mit 3:1 geschlagen geben.

Mit Richard Schug wurde zur Saison 01/02 der dritte Trainer innerhalb eines Jahres verpflichtet. In einer eher ruhigen Saison konnte man wie so oft nach schwachem Start einen Platz im hinteren Mittelfeld belegen. Der Vertrag mit „Richi“ wurde vorzeitig verlängert. Für gemischte Gefühle sorgte bei den DJK-Anhängern der Sessenbacher Akteur Günter Stotz. Der bekannte Wolfgang Petry Imitator war auf der Weihnachtsfeier noch gefeierter Stargast, zwei Monate später im Meisterschaftsspiel besiegelte gerade er mit seinem Treffer die 0:2 Niederlage gegen die Westerwälder.

Die Spielzeit 02/03 kam ebenso ohne grosse Turbolenzen aus. Nach dem Spiel gegen seinen Heimatclub Oberlahr verkündete Richard Schug sein Ausscheiden zum Saisonende, um beim VfL Oberlahr/Flammersfeld eine neue Herausforderung zu suchen. Nach Abpfiff aller 26 Begenungen stand der 10.Platz zu Buche, der VfL stieg hingegen in die B-Klasse ab...
Die A-Jugend machte wieder von sich reden. Nachdem man die reguläre Meisterschaftsrunde souverän auf Platz 1 beendete, qualifizierte man sich für die Aufsteigsrunde zur Bezirksliga. Zwar musste sich die Truppe von Walter Höfflin beim Topfavoriten FV Engers geschlagen geben, doch mit einem Sieg im abschliessenden Heimspiel gegen Eisbachtal (vor 250 Zuschauern) konnte der Traum doch noch realisiert werden.

In die Saison 03/04 ging die DJK mit einem neuen Coach. In Carl Bonn sah der Verein den richtigen Mann, um die vielen jungen Spieler in die Seniorenmannschaften zu integrieren. Auf die erste Mannschaft wartete eine echte „Hammer-Saison“. Durch den Zusammenschluss von Verbands- und Landesliga zur Rheinlandliga, stiegen gleich mehrere Mannschaften in die Kreisliga A (u.a. etablierte Teams wie SSV Heimbach, TuS Asbach oder VfL Oberbieber) ab, sodass diese Runde mit 16 statt der üblichen 14 Teams gespielt wurde. Dadurch sollten am Ende der Saison statt normal zwei, gleich vier bis fünf Vereine den Gang in die B-Klasse antreten. Nach den üblichen Startschwierigkeiten, zeigte sich besonders vor und nach der Winterpause eine stetige Entwicklung der jungen Löwen. Bedingt durch die traditionelle Teilnahme der Seniorenmannschaften am Pfingstturnier in Neustadt am Kulm liefen im letzten Saisonspiel gegen Eschelbach sieben A-Jugendliche auf – ein Synonym dafür, wie sehr die DJK und Carl Bonn die Integration der Jugendspieler gefördert haben. Im Endclassement sprang Rang 9 heraus, der Abstieg konnte noch einmal verhindert werden...

Die bitterste Spielzeit folgte dann 04/05. Nachdem die Sportfreunde Neustadt 1983 den Aufstieg in die A-Klasse schafften, stieg die erste Mannschaft der DJK nach genau 22-jähriger A-Klassen Zugehörigkeit wieder in die B-Liga ab. Ausschlaggebend dafür war sicherlich die schwache Hinrunde, in der zunächst viele Spiele knapp und unverdient verloren wurden. Vor der Winterpause stellte sich der Erfolg wieder ein: Es wurden drei Spiele in Folge gewonnen, sodass der von Carl Bonn ernannte „U-20 Kindergarten“ wieder Tuchfühlung zu den Kontrahenten bekam. Umso überraschender für alle war dann der Rücktritt des Coaches zwischen den Jahren. Der Trainer der A-Jugend Walter Höfflin konnte als Interimscoach gewonnen werden. Ihm gelang es, auch da er viele Spieler schon kannte und so direkt Zugang zum Team fand, die Mannschaft noch einmal an die Nichtabstiegsplätze heranzuführen. Als entgültigen K.O. kann man getrost die Partie in Selters, die damals einen Platz vor uns am rettenden Ufer standen, und zudenen man bei einem Sieg hätte nach Punkten aufschliessen können, bezeichnen. Lange Zeit sah es nach einem Sieg der DJK aus, doch in der Nachspielzeit kassierte man noch zwei Gegentore und musste als Verlierer den Platz verlassen. Im vorerst letzten Spiel in der Kreisliga A wurde den treuen Fans ein versöhnlicher Abschluss geboten und der Tabellenzweite Horressen mit 3:0 auf die Heimreise geschickt.
Für einen Lichtblick sorgte in diesem Jahr die B-Jugend mit ihrem Trainer Christian Fach, die nach einer sensationellen Rückrunde Punktgleich mit dem Verfolger Feldkirchen auf Platz 1 lagen. Ausgerechnet in Feldkirchen fand das letzte Saisonspiel statt, bei dem ein Remis genügt hätte. Dieses wurde dann auch nach einem echten Krimi mit dem 2:2 erreicht. Diese Kreismeisterschaft bedeutete nach der gewonnen Hallenkreismeisterschaft auch den Aufstieg in die Bezirksliga.

Der Neuanfang in der Saison 05/06 war im Sinne des Wortes nicht wirklich „neu“. Walter Höfflin blieb Trainer der ersten Mannschaft und auch alle Spieler hielten dem Verein die Treue. Ein eindrucksvoller Beweis, welch ein Teamgeist im Verein herrscht, der auch dadurch zustande kommt, das bis heute kein Spieler bezahlt wird oder wurde. Das sportliche Ziel direkter Wiederaufstieg geriet erst einmal ins Stocken. Nach holprigem Saisonstart fand sich die Mannschaft immer besser in der neuen Klasse zurecht und wohnte fortan der Spitzengruppe bei. Auf der Zielgeraden wurde das Team allerdings zusehends nervöser und leistete sich zuviele Unentschieden. Obwohl wir die wenigsten Niederlagen kassierten und zweimal den späteren Meister bezwingen konnten, blieben am Ende zwei Punkte Rückstand auf den Primus CSV Neuwied.

Vor der Saison 06/07 wurde die erste Mannschaft von allen Ligakonkurrenten als der Meisterschaftsfavorit gehandelt, sodass auf der Höfflin-Truppe schon ein gewisser Druck lag. Die Mannschaft zeigte über das gesamte Jahr hinweg eine souveräne Leistung und musste nur bei den Verfolgern Melsbach und Rheinbrohl eine Niederlage einstecken. Mit dem 6:3 am 13. Mai über Rodenbach machten die Löwen standesgemäß den Aufstieg perfekt - die erste Mannschaft war wieder da, wo sie hingehört...

Trotz der jüngsten Erfolge entschloss sich Walter Höfflin aus persönlichen Gründen seinen Trainerposten zur Runde 07/08 zur Verfügung zu stellen. Mit Peter Anhäuser konnte die DJK einen erfahrenen und geschätzten Fussballexperten für diesen Job gewinnen. Als Aufsteiger erlebte die erste Mannschaft eine Saison mit Höhen und Tiefen, erreichte aber am Ende einen achtbaren 6. Platz.
Im Jugendbereich brach ein neues Zeitalter an: Um weiterhin die talentierten Jugendspieler zu fördern und an den Verein zu binden, entschloss man sich eine Jugendspielgemeinschaft im A-und B-Juniorenbereich mit der JSG Ellingen einzugehen. Sensationeller Weise konnten beide „JSG´s“ in ihrer Premierensaison den Aufstieg feiern, sodass erstmals in der Geschichte der DJK, beide Jugendteams in der Rheinlandliga kicken.

Die Saison 2008/09 endet mit dem 1. Kreispokalsieg für die 1. Mannschaft seit bestehen der SG überhaupt. Mit 1:0 konnte die SG Feldkirchen vor 400 Zuschauern bezwungen werden. In der Liga etablierte sich das Anhäuser-Team mit Platz 4 im oberen Drittel der A-Klasse. Im Jugendbereich war das Freundschaftsspiel der A-Junioren gegen die U19 Auswahl des 1. FC Köln das Highlight des Jahres. Die 300 Schlachtenbummler sahen eine tolle Vorstellung der JSG Neustadt/Ellingen, die sich gegen den Bundesligisten lediglich mit 0:2 geschlagen geben musste. Beide Partien fanden auf der neuen Kunstrasenanlage in Neustadt statt, die am 30.05.2008 eröffnet wurde: Vormittags fand der offizielle Festakt mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch statt, anschließend bot die DJK ca. 100 Jugendlichen die Möglichkeit, das DFB-Fussballabzeichen zu absolvieren. Am Nachmittag kam es dann zum Eröffnungsspiel zwischen der ersten Mannschaft und dem Oberligisten TuS Mayen, ehe es am Abend in die Wiedparkhalle zum "Flankenball" ging.
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Die Spielzeit 09/10 wird als "die" Saison in die Geschichte eingehen! Im 18. Jahr der Spielgemeinschaft wurde die erste Mannschaft erstmalig Meister in der Kreisliga A und stieg somit in die Bezirksliga auf. Nach anfänglichem Stotterstart legte das Team um Trainer Peter Anhäuser in der Rückrunde eine wahre Serie hin und feierte am 16.05.10 auf dem Siershahner Aschenplatz keine unverdiente Meisterschaft.
Der nächste Höhepunkt folgte nur eine Woche später, als das traditionsreiche Neustadt-Turnier an der Wied ausgetragen wurde und die gastgebende DJK zum zweiten Mal nach 1985 den Titel erringen konnte. Aber auch in Fernthaler hörte man die Korken knallen, denn am 18.09.09 wurde der neue Kunstrasenplatz offiziell eröffnet. Seit dem besitzt die DJK Neustadt/Fernthal zwei Kunstrasenplätze, ein Privileg, dass nicht viele Vereine im Fußballverband Rheinland genießen. Auch das neue Spielfeld in Fernthal wurde standesgemäß eingeweiht - und zwar mit dem Finale im Rheinlandpokal zwischen unserer A-Jugend und den Junioren des Tus Mayen, welches die Gäste (vor ca. 300 Zuschauern) letztlich verdient mit 3:1 gewannen.

Die Zielsetzung für die erste Mannschaft in ihrer Premieren-Bezirksligasaison war relativ banal - natürlich der Nichtabstieg. Dies sollte nach einem Jahr voller Höhen und Tiefen durch einen nicht für möglich gehaltenen Schlussspurt letztlich gelingen. Eine echte Überraschung schaffte auch die C-Jugend unter Trainer Manni Effert, die im Entscheidungsspiel vor großer Kulisse in Altenkirchen die JSG Derschen bezwang und sich somit die Bezirksmeisterschaft sicherte - ein Novum für den Verein.
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